Eine Website wird im Internet vom Server durch einen Zifferncode identifiziert und damit von den Milliarden anderer Websites unterschieden. Erfolgt von einem Browser auf einem beliebigen Computer ein Zugriff über einen Web-Server auf eine bestimmte Website, greift der Server auf den Zifferncode dieser Site zu, der praktisch deren Internet-Adresse darstellt. Die Internet-Adresse wird im Web durch das Internet Protocol (IP) definiert. Das Internet Protocol besteht aus vier Ziffernblöcken, die durch einen Punkt voneinander getrennt werden und jeweils einen Wert von 0 bis 255 einnehmen können, z.B.: 182.147.098.110. Diese Ziffernkombination ist die IP-Adresse einer bestimmten Website.
Um diese für Menschen schwer einprägsamen Ziffernkombinationen im praktischen Gebrauch zu vermeiden, wurden Domain und Subdomain eingeführt. Domain und Subdomain sind Namen, die für eine Ziffernkombination stehen und die Website anschaulich beschreiben.
Die Umwandlung einer Ziffernkombination in einen Domain-Namen wird vom Domain Name Server (DNS) vorgenommen. Der Domain-Name, der vom Betreiber einer Website gewählt wird, muss bei der Vergabestelle für Domain-Namen registriert werden. In Deutschland übernimmt diese Aufgabe die Denic. Wer eine neue Website einrichten möchte, lässt meist seinen Provider die Registrierung bei der Denic vornehmen.
Domain und Subdomain sind obligatorische Bestandteile einer vollständigen Internet-Adresse, also der URL (Uniform Resource Location). In der URL http://www.textbroker.de stellt beispielsweise der Ausdruck "http://" das Übertragungsprotokoll dar, das vom Internet zur Weiterleitung aller Daten verwendet wird. Der restliche Bestandteil der Adresse, "www.Crea-Content.com", ist die Domain der Website. Diese drei durch einen Punkt getrennten Bestandteile der Domain haben eigene Bezeichnungen. So wird der Ausdruck auf der rechten Seite, ".de", als Top-Level-Domain bezeichnet, die das Internet in verschiedene Bereiche aufteilt. Der vom Website-Betreiber frei wählbare Name, in diesem Beispiel "textbroker", ist die Second Level Domain. Die drei W's auf der linken Seite der Adresse stehen für die Third Level Domain, die meist einfach als Subdomain bezeichnet wird. Die Subdomain beschreibt den jeweiligen Dienst, auf den im Internet zugegriffen wird. Wird das Web genutzt, lautet sie "www". Beim Einsatz eines FTP-Servers heißt die Subdomain "ftp". Bei der Verwendung eines Mail-Dienstes, wenn z.B. eine E-Mail-Adresse genutzt wird, ist der Bereich links vom @-Zeichen die Subdomain. Viele Internet-Adressen kommen auch ohne eine Subdomain aus.

