Frames ist das englische Wort für Rahmen und ist im Bereich der Webseitenerstellung eine wichtige Sache geworden. Denn durch Frames kann man verschiedene Inhalte, also unterschiedliche Dokumente, auf ein und derselben Webseite darstellen. Richtig angebracht und verwendet, kann so eine Seite sehr übersichtlich gestaltet werden. Die Gefahr dabei ist allerdings, dass zu viel Inhalt hineingepackt wird, und die Seite damit unübersichtlich wird.
Prinzipiell kann eine Webseite unzählig viele Frames beinalten, sowohl nebeneinander als auch untereinander. Der besseren Übersicht wegen, sollte aber auf zu viele Frames innerhalb einer Seite verzichtet werden. Alles, was über drei Frames hinausgeht, kann den Leser schon überfordern. Natürlich kommt es auch auf die Menge der Inhalte an. So können Frames ganze Texte enthalten, die innerhalb dieses Frames auch noch scrollbar sind. Es können aber auch nur Bilder oder Grafiken verwendet werden. Was in einen Frame gepackt wird, das bleibt dem Webmaster selbst überlassen.
Nachteilig an Frames ist die Adressierung einer Seite. Jede Webseite hat innerhalb der Website eine eigene Adresse. Wird nun beispielsweise eine Seite mit vier Frames gestaltet, kann nur die Adresse der Hauptseite erfasst werden, die vier Unterseiten, die als Frame in die Seite eingebunden sind, werden als eigenständige Adresse nicht erfasst.
Bei der Einbindung in HTML muss jedes Frame eine eigene Bezeichnung und ein eigenes Ziel aufweisen, damit klar ist, welche Positionen die einzelnen Frames haben. Die Gesamtheit der Frames wird als Frameset bezeichnet.
Der Trend geht allerdings weg von den Frames. So ist es möglich, mit einer eigenen Stylesheet-Sprache, die Vorteile der Frames zu nutzen, ohne die Seite in Frames unterteilen zu müssen. CSS, Cascading Style Sheet, ist so eine Sprache, die immer mehr Befürworter findet.

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